Haus preiswert bauen

Kellerbau beim MassivhausDer Keller - früher Hauptlagerort für wichtige Gegenstände wie Lebensmittel und Brennstoffe. Unzählige Konserven fristeten hier ein Dasein in kühler, feuchter Atmosphäre, bis sie vom Familienvorstand zur Nutzung freigegeben wurden. Manchmal wurde sogar die komplette Essensvorbereitung in den kahlen Räumen vorgenommen, weil in den kleinen Wohnungen kein Platz war für die riesigen Kartoffelsäcke, die man damals im Supermarkt kaufte.

Heute wird der erdnahe Raum nur noch selten benutzt. Zumeist verstecken sich hier die Heizung oder Plunder, den man nicht wegschmeißen möchte, der aber dennoch keinen besonderen Nutzen mehr hat. Besonders für Hausbesitzer ist der Keller meistens ungenutzte "Wohnfläche", weswegen man sich bei der Planung eines Neubaus überlegen sollte, ob man ihn denn wirklich  bauen möchte. Immerhin ist ein solches Vorhaben nicht billig, denn der Kellerbau kostet zwischen 30.000 und 50.000 €. Für diesen Preis kann man sich gut und gern eine Premium-Doppelgarage bauen lassen.

Doch bevor man sich für oder gegen einen Keller entscheidet,  sollte man, zum Beispiel auf der Website www.keller-bauen.de, einen Blick auf die Möglichkeiten und Bauweisen werfen, die ein Keller bietet.

 

Der gemauerte Keller

Wenn man sich günstig einen Keller bauen möchte, ist ein gemauertes Untergeschoss die beste Wahl, hat jedoch einige Nachteile. Zum einen sind Keller dieser Art nicht wasserdicht und anfällig dafür, dass Wasser ins Mauerwerk eindringt. Zum anderen dauert das Mauern und Verputzen wesentlich länger als das Aufstellen der Betonelemente für einen Betonkeller und das anschließende Ausgießen mit Beton.

 

Kellerbau als Betonkeller oder Fertigkeller

Beim Betonkeller kann das Baumaterial - mit wenig Vorarbeit - direkt in die entsprechende Schalung gegossen werden, härtet dort aus und bedarf keiner oder nur wenig Nacharbeit. Gerade beim Fertigbau ergibt sich dadurch ein entscheidender Zeitvorteil, denn so kann früher mit dem Hausbau begonnen werden. Wie beim Mauerwerk ist auch Beton nicht unbedingt wasserdicht, deshalb ist das Raumklima auch hier relativ feucht.

Der wasserundurchlässige Kellerbau

Auch wenn man das Untergeschoss nicht unbedingt als primären Wohnraum nutzen will, sollte der Keller möglichst wasserdicht sein. Ein Bodengutachten gibt Aufschluss darüber, ob ein Keller in der wasserundurchlässigen Ausführung vonnöten ist. In jedem Falle sorgen wasserundurchlässige Kelleraußenwände für ein besseres Raumklima, beugen der Schimmelbildung vor und tragen dazu bei, dass der Keller weniger geheizt werden muss. Bei dieser Bauart wird wasserdichter Beton in vorgefertigte Verschalungen oder Betonelemente gegossen, die auch großen Grundwassermengen standhält.

Je nach gewünschtem Einsatzzweck ist ein Ausbaukeller nötig. Von einem Ausbaukeller spricht man dann, wenn das Untergeschoss hinsichtlich des Raumklimas und der Funktionalität als vollwertige Wohnfläche genutzt werden kann. Besonders dann, wenn der Keller als Souterrain genutzt wird, sollten die Wände entsprechend verputzt werden, um das Mauerwerk zu verblenden. Betonwände können auch nackt bleiben oder nur verspachtelt werden. Ein Farbanstrich wertet die Kellerräume allerdings deutlich auf.

Fertigkeller können meist mit wenigen Handgriffen in schöne Wohnflächen umgewandelt werden, denn hier sind der Fußboden, die Fenster und die Innentüren bereits integriert. Wer ein wenig Arbeit in sein Untergeschoss investiert, kann aus diesem einen Wohnraum machen, der dem in den darüberliegenden Etagen in nichts nachsteht.

 

Die Kellergarage

Es ist nicht die schlechteste Lösung, einen Kellerraum als Garage zu benutzen. Zwar sind hier einige zusätzliche Vorschriften zu beachten, damit beispielsweise keine Abgase ins Haus gelangen können und auch der Treibstoff im Tank und im Reservekanister nicht zu einer Brandfalle wird. Aber das Auto im Keller erspart den Platz für die Garage auf dem Grundstück. Und eines ist sicher: Sie gelangen immer trockenen Fußes von der Garage ins Haus und können die Einkäufe auch beim schlimmsten Unwetter in aller Ruhe ausladen.

Darüber hinaus kann die Garage auch zur Unterbringung des Autozubehörs dienen. Auch Leitern, Besen, Farbstoffe, Schuhputzzeug und viele andere sperrige oder mit Gerüchen verbundene Dinge, die Sie nicht gerne im Haus haben, lassen sich hier gut aufbewahren. Bei der Größenauswahl können die Abmessungen von Fertiggaragen hilfreiche Anregungen geben. Mit einer sinnvollen Lagereinrichtung lässt sich in der Kellergarage viel mehr als nur ein Auto unterbringen. Selbstverständlich kann eine Garage im Keller auch in das Heizsystem mit eingebunden werden, sodass sich noch weitere Nutzungsmöglichkeiten ergeben.

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